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Zsa Zsa Gabor

Name: Zsuzsanna Gábor Sari
Ort: Los Angeles
Land: United States
Beruf: Schauspieler/-in
Geburtsdatum: 06.02.1917 n.Chr.
Geburtsort: Budapest, Magyar
Sterbedatum: 18.12.2016
Sterbeort: Los Angeles, USA

Vita:

Zsa Zsa Gabor wurde als zweite Tochter des ungarischen Soldaten Vilmos Gabor und seiner Frau Janci „Jolie“ Tilleman Gabor (auch als Jólie Sari angegeben; 1896–1997) nach Magda Gabor (1914–1997) und vor Eva Gabor (1919–1995) geboren. 1936 gewann sie 19-jährig einen Schönheitswettbewerb zur Miss Ungarn. Nach einer Ausbildung an der Wiener Musikakademie gab Richard Tauber ihr eine Rolle in der Operette Der Singende Traum. 1941, nach der ersten geplatzten Ehe mit einem türkischen Diplomaten, folgte sie ihrer Schwester Eva nach Hollywood, um wie diese dort als Schauspielerin zu arbeiten. Bekannt wurde sie vor allem durch unzählige öffentliche Affären, Skandale, Scheidungen und Beleidigungsprozesse, die ihr sogar einen kurzen Gefängnisaufenthalt bescherten. Sie wirkte ab 1952 in etwa 50 zumeist kleineren Filmen und in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, wofür sie 2004 mit der Mitgliedschaft in der „B-Movie Hall Of Fame“ geehrt wurde. Am 27. November 2002 war Zsa Zsa Gabor in einen Verkehrsunfall verwickelt, seitdem sitzt sie im Rollstuhl. Sie erhielt zwei Millionen Dollar Schadensersatz. Am 6. Juli 2005 erlitt sie einen Schlaganfall. Am 17. Juli 2010 wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert, da sie sich bei einem Sturz aus ihrem Bett mehrere Knochen gebrochen hatte. Wegen Komplikationen am eingesetzten künstlichen Hüftgelenk wurde Gabor am 13. August erneut in ein Krankenhaus eingeliefert und am Folgetag zum Entfernen von zwei Blutgerinnseln operiert. Aufgrund einer schweren Entzündung musste Zsa Zsa Gabor am 14. Januar 2011 das rechte Bein oberhalb des Knies amputiert werden. September 2010 stellte ihre Rentenkasse die Zahlung der Rente ein, weil sie in deren Computersystem als „verstorben“ aufgeführt wurde. Nach Aufklärung des unglücklichen Irrtums wurde die Zahlung fortgeführt. Im Frühjahr 2011 wurde über die Medien verbreitet, dass der 67-jährige Frédéric von Anhalt mit seiner stark pflegebedürftigen, 94-jährigen Ehefrau noch ein leibliches Kind haben möchte. Frühreren Berichten zufolge habe Prinz von Anhalt in einer Spezialklinik Samen gespendet und wolle dann mit Hilfe einer Spenderinnen-Eizelle und einer Leihmutter ein Kind austragen lassen. Zsa Zsa Gabors 64-jährige Tochter Francesca aus der Hilton-Ehe sei schockiert über den Plan. Frederic von Anhalts neuerer Plan ist jedoch, Eizellen, die seine Frau vor mehr als vierzig Jahren habe einfrieren lassen, mit seinem Samen befruchten zu lassen. Eine frühere Sekretärin seiner Ehefrau, die kaum noch sprechen kann, habe ihm mitgeteilt, dass Gabor Ende der 1960er Jahre bei einem Arzt in Beverly Hills für einen späteren Babywunsch vorgesorgt hätte. Anhalt ist nun auf der Suche nach diesen Eizellen. Am 6. Mai 2011 wurde bekannt, dass Zsa Zsa Gabor zwei Tage zuvor unter Atemnot und mit einer akuten Lungenentzündung erneut ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Am 18. Mai 2011 wurde in den Medien bekannt, dass sie nach Komplikationen ins Koma fiel. Am 23. Mai 2011 wurde berichtet, dass sie aus dem Koma erwacht sei. Ihr Mann erklärte, dass sie nun auch wieder nach Hause wolle. Die Ehen von Zsa Zsa Gabor: - 1937–1941 Burhan Belge (* 1899; † 1967), Pressechef des türkischen Außenministeriums. Er wurde später als Schriftsteller und Diplomat bekannt. - 1942–1947 Conrad Nicholson Hilton (* 1887; † 1979), Hilton-Hotel-Gründer, mit dem sie die einzige Tochter Constance Francesca Hilton (* 1947) hat. - 1949–1954 George Sanders (* 1906; † 1972), Schauspieler, der später Zsa Zsas Schwester Magda heiratete. Gabor hatte während dieser Ehe eine Beziehung mit Porfirio Rubirosa, einem dominikanischen Diplomaten und internationalen Playboy. - 1964–1966 Herbert Hunter, Finanzberater, Industrieller. - 1966–1967 Joshua S. Cosden, Jr., Geschäftsmann (texanischer Ölmagnat). - 1975–1976 Jack W. Ryan (* 1926; † 1991), Designer und Miterfinder der Barbie-Puppe. - 1977–1982 Michael O'Hara, Anwalt. Zsa Zsa Gabor hielt 1982 eine Heiratszeremonie mit Felipe de Alba ab. Diese Heirat war von zweifelhafter Legalität, da Zsa Zsa noch mit Michael O'Hara verheiratet war (siehe auch: Bigamie) und die Zeremonie zwar von einem Schiffskapitän, jedoch nicht in internationalen Gewässern abgehalten wurde. Die Ehe, die im übrigen nur einen Tag dauerte, war darum aus mehreren Gründen ungültig und musste nicht annulliert werden. - Seit 1986 Frédéric von Anhalt, gemeinsame Adoptivsöhne: Marcus Eberhardt, Oliver Leopold, Michael Maximilian, Markus Maximilian Eduard, Alexander Prinz von Anhalt (führen alle den Namen „Prinz von Anhalt, Herzog zu Sachsen und Westfalen, Graf von Askanien“). Auf Grund ihres durch ihre Kurzehen mit Millionären angesammelten Vermögens, insbesondere Immobilien und Schmuck, sowie ihrer eigenen diesbezüglich eindeutigen Aussagen und der Vermarktung dieses Images wird Gabor in Ephraim Katz’ „The Film Encyclopedia“ als „teuerste Kurtisane seit Madame de Pompadour“ bezeichnet. Neben ihrer erfolgreich inszenierten Präsenz als „celebrity“ und „socialite“ verblasst ihre Filmkarriere, die hauptsächlich Rollen in B-Movies aufweist. Auszeichnungen: - 1958: Golden Globe: Spezialauszeichnung für die glamouröseste Schauspielerin - Stern auf dem Hollywood Walk of Fame (6925 Hollywood Blvd.) Quelle(n): - Tom Teichholz: Zsa Zsa Gabor: Last of the Hungarian Mohicans. In: JewishJournal.com (englisch), 23. August 2007. Abgerufen am 31. Januar 2011. - Siehe Eintrag im Who's Who. - Zsa Zsa Gabor mit Brüchen im Spital. In: Schweizer Fernsehen, Online-Rubrik glanz & gloria. 18. Juli 2010, abgerufen am 18. Juli 2010. - Zsa Zsa Gabor verliert rechten Unterschenkel. In: Berliner Morgenpost, 15. Januar 2011. - t-online .de am 28. Dezember 2010: Zsa Zsa Gabor: Ihre Rentenkasse hielt sie für tot - focus.de am 15. April 2011: Zsa Zsa Gabor: 94-Jährige will mit Frederic von Anhalt ein Kind - stern.de am 20. April 2011: Prinz von Anhalt und der Kinderwunsch: Frederic sucht Zsa Zsas Eizellen - bild.de am 18. April 2011: Irrer Babyplan nimmt Gestalt an: Zsa Zsa Gabor ließ sich in den 60ern Eizellen einfrieren/Frederic von Anhalt: „Meine Frau hat eben vorgesorgt" - promipool.de am 6. Mai 2011: Zsa Zsa Gabor: Ärzte kämpfen erneut um ihr Leben - bunte.de am 18. Mai 2011: Zsa Zsa Gabor: Sie ist ins Koma gefallen - welt.de am 18. Mai 2011: Zsa Zsa Gabor im Koma - BZ am 23. Mai 2011: Zsa Zsa Gabor aus dem Koma erwacht - derwesten.de am 24. April 2009: Ein Prinz zieht ins Gewerbegebiet - Website Alexander Prinz von Anhalt - stuttgarter-zeitung.de am 12. November 2009: Bordell-Prinz muss kräftig bluten - Wikipedia (DE), 2010

Werke:

Filme: 1952: Männer machen Mode (Lovely to Look at) 1952: Wir sind gar nicht verheiratet (We’re Not Married!) 1952: Moulin Rouge 1953: War es die große Liebe? 1953: Lili 1954: Staatsfeind Nr. 1 1954: Sangre y luces 1954: Im Zirkus der drei Manegen 1954: Ball der Nationen 1955: Climax! (Fernsehserie) 1956: The Milton Berle Show (Fernsehserie) 1956: The Ford Television Theatre (Fernsehserie) 1956: Sneak Preview (Fernsehserie) 1956: König der Hochstapler (Death of a Scoundrel) 1957: The Life of Riley (Fernsehserie) 1957: The Girl in the Kremlin 1957: Playhouse 90 (Fernsehserie) 1958: Tatort Apartment 310 (The Man Who Wouldn’t Talk) 1958: Shower of Stars (Fernsehserie) 1956–1958: Matinee Theatre (Fernsehserie) 1958: Im Zeichen des Bösen (Touch of Evil) 1958: In der Krallen der Venus (Queen of Outer Space) 1959: For the First Time 1959: Lux Playhouse (Fernsehserie) 1960: La contessa azzurra 1960: Ninotchka (Fernsehfilm) 1956/1961: General Electric Theater (Fernsehserie) 1962: Der Weg nach Hongkong (Fernsehserie) 1962: Sexy! (Boys' Night Out) 1966: The Rounders (Fernsehserie) 1966: Das Kabinett der blutigen Hände 1966: Meine bezaubernde Gräfin 1967: Bonanza (Fernsehserie) 1967: Jack of Diamonds (Fernsehserie) 1968: Batman (Fernsehserie) 1968: The Name of the Game 1969: Bracken's World (Fernsehserie) 1971: Mooch goes to Hollywood 1971: Night Gallery (Fernsehserie) 1972: Kommandosache 'Nackter Po' (Up the Front) 1976: As the World Turns (Fernsehserie) 1976: Won Ton Ton, der Hund der Hollywood rettete 1977: 3 Girls 3 (Fernsehserie) 1978: Every Girl Should Have One 1979: Supertrain (Fernsehserie) 1980: Hollywood, ich komme 1980: Love Boat (Fernsehserie) 1981: The Goodwill Industries Telethon 1981: The Facts of Life (Fernsehserie) 1981: As the World Turns (Fernsehserie) 1983: Matt Houston (Fernsehserie) 1984: Frankenstein's Great Aunt Tillie 1986: Charlie Barnett’s Terms of Enrollment 1987: Johann Strauss – Der König ohne Krone 1987: A Nightmare On Elm Street 3 – Dream Warriors 1991: Der Prinz von Bel-Air (Fernsehserie) 1992: Blöd und blöder (The Naked Truth) 1993: Happily Ever After (Stimme) 1996: Die Brady Family 2

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