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Beyoncé

Name: Beyoncé Giselle Knowles
Land: United States
Beruf: Sänger(-in)
Geburtsdatum: 04.09.1981
Geburtsort: Houston, USA

Vita:

Beyoncé Giselle Knowles [biˈjɒn.seɪ] ist eine US-amerikanische R&B- und Soul-Sängerin, Schauspielerin, Songwriterin und mehrfache Grammy-Preisträgerin. Sie war bis 2005 Mitglied der R&B-Girlgroup Destiny’s Child und ist seit April 2008 mit dem US-amerikanischen Rapper Jay-Z verheiratet. Als Künstlernamen verwendet sie ihren Vornamen Beyoncé; seit 2009 nennt sie sich zudem Sasha Fierce. Knowles kam als erstes Kind von Mathew Knowles und Tina Beyince zur Welt. Ihre jüngere Schwester ist die Schauspielerin und Sängerin Solange Knowles. Beyoncés musikalisches Talent wurde bereits in jungen Jahren von der High School for Performing and Visual Arts in Houston mit professionellen Tanz- und Gesangsunterricht gefördert. Später machte sie sowohl als Solistin im örtlichen Kirchenchor als auch als Gewinnerin von über 30 Talentwettbewerben auf sich aufmerksam. 1990 gründete Knowles gemeinsam mit LaTavia Roberson und ihren Schulfreundinnen Kelly Rowland, LeToya Luckett, Keke Wyatt und Ashley Támar Davis die Tanz- und Gesangsgruppe Girls Tyme. Gemanagt von Vater Mathew, gelang es der Band im Laufe der Jahre durch zahlreiche Auftritte in Einkaufszentren oder bei Gesangswettbewerben (darunter auch das TV-Format Star Search) auf lokaler Ebene bekannt zu werden. Als ein Plattenvertrag mit Elektra Records bevorstand, änderte man den Namen der Gruppe – die fortan aus dem Quartett Knowles, Rowland, Luckett und Roberson bestand – in Destiny’s Child. Nach einigen Verzögerungen unterzeichnete das Quartett 1996 schließlich bei Columbia Records seinen ersten Plattenvertrag. Die erste Single der Band, No No No, kletterte bis auf Platz 1 der US-amerikanischen Billboard-Charts und machte die Band landesweit bekannt. Es folgten weitere erfolgreiche Auskopplungen; darunter die No.1-Hits Bills Bills Bills und Say My Name. Außerdem erschienen zwei erfolgreiche Alben: Destiny’s Child (1998) und The Writing’s On The Wall (1999). Am Höhepunkt ihrer Karriere lösten sich zwei der vier Mitglieder von der Gruppe. Ende 1999 verließen LeToya Luckett und LaTavia Roberson die Band wegen Unstimmigkeiten mit Mathew Knowles, dem Vater von Beyoncè und Manager der Band. Destiny’s Child nahm infolgedessen zwei neue Mitglieder auf: Michelle Williams und Farrah Franklin. Letztere verließ die Band auf Grund interner Probleme wiederum nach nur sechs Monaten; Destiny’s Child blieben als Trio bestehen. Im Spätherbst 2000 veröffentlichten Destiny’s Child die Single Independent Women Part I, den Filmsong zum Kinoerfolg 3 Engel für Charlie und Vorboten zu ihrem dritten Album Survivor, das im Mai 2001 erschien und sowohl in den USA, Großbritannien als auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz 1 der Albumcharts belegte. Die Platte verkaufte sich allein in den USA bis Ende 2001 über 4 Millionen Mal und brachte mit Survivor, Bootylicious und Emotion (einer Coverversion der Bee Gees) drei weitere Hitsingles hervor. Nach der anschließenden Welttournee trennten sich die Wege der Bandmitglieder zu Gunsten von Solokarrieren im Jahre 2002 vorerst. Zwei Jahre später, im Jahre 2004, trafen Rowland, Knowles und Williams sich erneut, um ihr viertes Studioalbum Destiny Fulfilled aufzunehmen. Das Album verkaufte sich weltweit mehr als 6 Millionen mal und produzierte mit den Singleauskopplungen Lose My Breath, Soldier, Girl und Cater 2 U weitere Top-10-Hits. Am 11. Juni 2005 verkündete die Band während ihrer Welttour in Barcelona schließlich ihre endgültige Trennung. Knowles’ Solodebüt aus dem Jahre 2003, Dangerously in Love, kletterte sowohl in den US-amerikanischen R&B- und Pop-Charts als auch in den Album-Charts in Kanada, Australien, Deutschland und Großbritannien bis an die Spitze der Verkaufstabellen. Vier Auskopplungen aus dem Album waren in den Top 10, einschließlich Crazy in Love, eine Zusammenarbeit mit Rapper Jay-Z, und Baby Boy mit Sean Paul, die beide im Sommer und Herbst 2003 direkt hintereinander mehrere Wochen Nummer 1 in besagten Charts belegten und jeweils mit Platin ausgezeichnet wurden. Im Januar 2006 gelang Knowles mit Check on It, dem Titel-Song zum Film Der rosarote Panther, der dritte Nummer-1-Hit in den US-amerikanischen Billboard-Charts. Im September 2006 veröffentlichte Knowles ihr zweites Soloalbum B’Day, für dessen Produktion sich unter anderem Darkchild, Swizz Beatz, Rich Harrison und The Neptunes verantwortlich zeigten. Die erste Singleauskopplung, Déja Vu (featuring Jay-Z), platzierte sich mitunter auf Platz 1 der britischen Singlecharts und stieg sowohl in Deutschland als auch der Schweiz in die Top 10 der Verkaufscharts ein. Während in den USA mit dem Titel Ring the Alarm ein weiterer Top 20-Erfolg folgte, erschien mit dem Song Irreplaceable im Oktober 2006 schließlich Knowles’ zweite internationale Auskopplung. Die Ballade erreichte unter anderem Platz 1 der irischen, neuseeländischen, australischen und US-amerikanischen Hitlisten. Wegen einer Vertragsverletzung des von Des’Ree gecoverten Titels Kissing You wurde gegen das Album B’Day Ende April 2007 ein Verkaufsstopp erwirkt. Am 14. November 2008 veröffentlichte Knowles ihr drittes Studioalbum, welches den Titel I Am... Sasha Fierce trägt. Das Album wurde 2009 auf der I Am ... Tour international vorgestellt. Die erste Single, If I Were a Boy, erschien am 7. November 2008. Eine zweite Version dieses Songs wurde Ende 2008 im Duett mit R. Kelly aufgenommen. Das Album verkaufte sich direkt in der ersten Woche 495.000 Mal in den USA. Es stieg von der Null auf die 1 der US-amerikanischen Billboard-Charts, damit ist I Am…Sasha Fierce das dritte Album der Sängerin, das es direkt auf Platz eins schafft. In Europa hielt sich der Erfolg begrenzt. In Deutschland schaffte es das Album in die Top 20. Bereits in der zweiten Woche fiel die Platte auf den 27. Platz der deutschen Hitparaden. Damit ist dies das erste Album der Sängerin, welches sich nicht in den Top 10 der deutschen Album-Charts platzieren konnte. Die vier Auskopplungen If I Were a Boy, Single Ladies, Halo und Sweet Dreams waren international erfolgreich. Mit If I Were a Boy platzierte sich Beyoncé mit Platz 3 so hoch, dass nur Beautiful Liar höher in Deutschland einstieg. Single Ladies ist in den USA der fünfte Nummer-1-Hit der Sängerin. Halo war ebenso erfolgreich wie Single Ladies und erreichte weltweit in sämtlichen Ländern die Top-Five der Charts, das gleiche gelang auch Sweet Dreams. Bereits nach der ersten Woche fiel das Album in den USA auf Platz 4 mit 277.000 verkauften Einheiten. In der nächsten Woche steigt das Album auf den dritten Platz mit 157.000 verkauften CDs. Als nächste Singleauskopplungen wurden Diva und Halo angekündigt, welche beide im Januar 2009 veröffentlicht wurden. Das Album brachte Beyoncé 2010 fünf Grammys, einen weiteren erhielt sie für ihre Darbietung des Klassikers At Last. 2010 singt Beyoncé als Duettpatnerin auf Lady Gagas Single Telephone, das in den USA bislang auf Platz 3 und im Vereinigtem Königreich auf den ersten Platz der Charts kletterte, damit ist die Single dort bereits Knowles fünfter Nummer-eins-Hit. Außerdem nahm Beyoncé mit Alicia Keys noch das Lied Put It in a Love Song auf, dieses wurde aber noch nicht als Single veröffentlicht. Bereits im Jahr 2001 machte Knowles als Hauptdarstellerin in der MTV-Produktion Carmen: A Hip Hopera an der Seite von Mekhi Phifer auch als Schauspielerin auf sich aufmerksam. Im Jahr darauf übernahm sie die Nebenrolle der Foxxy Cleopatra im dritten Teil der Austin-Powers-Reihe, Austin Powers in Goldständer, für dessen Soundtrack sie unter anderem die Single Work It Out beisteuerte. Anschließend im Jahre 2003 war Knowles an der Seite von Cuba Gooding, Jr. in der Gospel-Komödie The Fighting Temptations zu sehen. Für ihre schauspielerischen Leistungen wurde sie im Jahr darauf schließlich mit einer Nominierung für den NAACP Image Award als Beste Schauspielerin bedacht. Anfang 2006 trug Knowles in ihrer Rolle des internationalen Popstars Xania neben Steve Martin, Kevin Kline und Jean Reno zum Erfolg des Prequels zu Der rosarote Panther bei. Der Film kletterte sowohl in Deutschland, Kanada, Großbritannien und einer Vielzahl weiterer Länder auf Platz 1 der Kinocharts, spielte bis Mitte 2006 allein in den USA mehr als 150 Millionen US-Dollar ein. Ende 2006 übernahm Knowles an der Seite von Jamie Foxx, Eddie Murphy und Danny Glover die Rolle der Deena Jones in der Kinoadaption des Musicals Dreamgirls. Die auf der Biografie von Diana Ross und den Supremes basierende Umsetzung brachte Knowles, die mit dem Titel Listen auch die erste Auskopplungen aus dem dazugehörigen Soundtrack beisteuerte, ihre erste Golden-Globe-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical ein. Ende 2008 spielte Knowles an der Seite von Adrien Brody die Rolle der Blues- und Gospelsängerin Etta James im Drama Cadillac Records. Sie schrieb am Soundtrack mit und erhielt eine Golden-Globe-Nominierung für den besten Filmsong. Nebenbei modelt Knowles auch für L’Oréal. In einem Werbespot ist sie neben Milla Jovovich zu sehen. Sie hat ihr eigenes Parfum. Frau Knowles wurde Silvester 2009 für ein Privatkonzert der Familie des libyschen Machthabers Muammar Gaddafi angeheuert. Das Konzert fand im Nikki-Beach-Club auf der Karibikinsel St. Barth statt. Dies berichten zahlreiche Medien im März 2011. Die Gage für dieses Konzert soll unbestätigten Angaben zu folgen rund eine Million US-Dollar gewesen sein. Bestätigt ist aber, dass sie ein Jahr später ihre Gage spendete. In der Ausgabe 2010 der Most Powerful Women des Forbes Magazins belegt Knowles Platz 9.

Werke:

Filme: 2001: Carmen: A Hip-Hop Opera (TV) 2002: Austin Powers in Goldständer (Austin Powers in Goldmember) 2003: The Fighting Temptations 2006: Der rosarote Panther (The Pink Panther) 2006: Dreamgirls 2008: Cadillac Records 2009: Obsessed

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Lexikon

Albertische Bässe

Fortgesetzte gleichartige Akkordbrechungen für die linke Hand im Klavierstil (nach Domenico Alberti [1717-1740] benannt; kurz auch Albertibässe genannt). Fachbegriff aus dem Bereich Musik.
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Crwth

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Eine Gruppe von fünf Noten im Wert von 3 oder 4 derselben Gattung. Fachbegriff aus dem Bereich Musik.
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