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Kubismus

Kunstrichtung des frühen 20.Jahrhunderts, welche ihre Kompositionen nach ihren eigenen Gesetzen, unter vereinfachter Betonung des Kubischen aufbaute. Eine Stilrichtung der Modernen Malerei um 1908 von Picasso in der Weiterentwicklung der Malweise von Cézanne begründet, wobei die Stilbezeichnung auf den Kritiker Vauxcelles zurückgeht. Gegenstände, Körper, Raum werden frei von Perspektiven in einzelne geometrische Formen und Flächen aufgelöst und zu neuen Kompositionen erstellt, wobei die Farbgebung eine untergeordnete Rolle spielt. Der Name stammt von einem Kritiker im Jahre 1909. Er ist irreführend, da ein Bild nicht nur in die Grundformen -Kugel, Würfel-aufgelöst ist, vielmehr versuchten die Künstler die Formen der Gegenstände neu zu begreifen. Picasso hat den Kubismus geprägt. Der Kubismus dauerte nur von 1907-1915. Die weitreichendste Veränderung gab es, auch wenn etwas zeitversetzt, in der Architektur. Das Bauhaus hat die Ideale des Kubismus, alles wird gerade und schlicht übernommen und idealisiert. Der Stil wurde durch Ornamentlosigkeit, Einsatz zeitgenössischer Baustoffe und Abkehr von symbolischen Ausdruckswerten geprägt. Wichtige Maler: Pablo Picasso, Juan Gris, Fernand Léger, André Derain, Giorgio Morandi, Robert Delaunay.


Veranstaltungskalender

Lexikon

amabile

Italienisch: lieblich, zärtlich. Fachbegriff aus dem Bereich Musik.
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Zampoña

Südafrikanische Panflöte. Fachbegriff aus dem Bereich Musik.
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Associated British Picture Corporation (ABPC)

Siehe auch: British International Pictures
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