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rhodinieren

Fachbegriff aus dem Bereich Uhren- und Schmuck-Design. Rhodinieren ist der Vorgang, bei dem ein bestimmtes Metall mit dem Edelmetall Rhodium überzogen wird, um es zu schützen und die positiven Eigenschaften des Rhodiums zu nutzen. Es handelt sich dabei in der Regel um eine galvanische Veredelung, wodurch die Oberfläche vollständig vom Rhodium ummantelt wird. Rhodium besitzt eine silbrig weiße Färbung und verfügt neben einem hohen Härtegrad auch über eine gewisse Zähigkeit, durch die es sich auch mechanisch bearbeiten lässt. Optisch weist Rhodium Ähnlichkeit mit den anderen Platinmetallen auf und auch die Eigenschaften liegen eng beieinander. Das Rhodinieren von Schmuck verhindert das Anlaufen, so dass die Stücke nicht ständig poliert werden müssen, um eine glatte und glänzende Oberfläche zu halten. Besonders Silberschmuck wird häufig rhodiniert, da Silber im Laufe der Zeit anläuft und dunkle Flecken bekommen kann. Außerdem ist eine Rhodinierung positiv für die Farbe des Silberschmucks, denn Rhodium hat einen besonders hellen Glanz. Abriebfester Korrosionsschutz aus Rhodium, einem der wertvollsten Edelmetalle überhaupt, ist also sowohl praktisch als auch optisch ansehnlich.


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Lexikon

Anemochord

Historisches Tasteninstrument. Die Saiten wurden durch Wind angeregt, ähnlich wie bei der Äolsharfe. Fachbegriff aus dem Bereich Musik.
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Mittenkontakt

Der Mittenkontakt ist mittig des Blitzschuhs angebracht und leitet beim Fotografieren mit Blitz das Zündsignal von der Kamera zum aufgesteckten Blitzgerät. Der Mittenkontakt ist das grösste ersichtlic...
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Euphonium

Blechblasinstrument aus der Familie der Bügelhörner, etwas höher als eine Tuba. Fachbegriff aus dem Bereich Musik.
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